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Sind Daten wirklich das neue Öl? - Studie 2022

Sind Daten wirklich das neue Öl? Diese Frage steht im Fokus der Studie "Datenquantität und -​qualität im DACH-​Banking". Tatsache ist, dass Daten in vielen Branchen zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren geworden sind. Aber gilt das auch für Banken?

01/25/22
Banking der Zukunft, Vertrieb
Sind Daten wirklich das neue Öl? - Studie 2022

Sind Daten wirklich das neue Öl? – Datenquantität und -qualität im DACH Banking

Sind Daten wirklich das neue Öl? Diese Frage steht im Fokus der Studie Datenquantität und -​qualität im DACH-​Banking. Tatsache ist, dass Daten in vielen Branchen zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren geworden sind. Gilt das auch für Banken? Und wenn ja, wie weit sind die größten Banken der Schweiz, Deutschlands und Österreichs beim Thema Kundendatenmanagement?

Die große DACH-​Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) in Zusammenarbeit mit BSI, Dun & Bradstreet, Finnova und msg GillardonBSM gibt Aufschluss darüber, wie gut Banken auf die Herausforderungen im Kundenmanagement und den anstehenden Technologiesprung vorbereitet sind.

Vorgehensweise bei der Befragung

Um auf der Bankenseite die heutigen Aktivitäten zum Thema Kundenstammdatenmanagement sowie die Motivation für diese Tätigkeiten herauszufinden, wurden leitfadenbasierte Interviews mit leitenden Bankangestellten aus den Bereichen Kundendatenmanagement und Customer Service geführt.

Kontaktiert wurden insgesamt 90 Ansprechpartner aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. 39 Personen der angefragten Bankenmitarbeitenden haben den Fragebogen komplett beantwortet. Die übrigen Banken waren nicht bereit, Informationen zur Verfügung zu stellen. Wir schließen daraus, dass die Aspekte der Datenhaltung von den Instituten nicht veröffentlicht und kommentiert werden sollen. Während in der Schweiz diesbezüglich eine größere Offenheit herrscht, erweisen sich die Institute aus Österreich und speziell aus Deutschland als wesentlich zurückhaltender.

Ziel dieser Untersuchung ist es zu analysieren, wie gut Banken auf die kommenden Herausforderungen im Kundenmanagement und den anstehenden Technologiesprung vorbereitet sind. Dabei sollen einerseits der Zusammenhang zwischen der Datenhaltung und den daraus resultierenden Möglichkeiten, den Geschäftserfolg von Banken nachhaltig und automatisiert zu steigern, analysiert werden. Andererseits sollen die Herausforderungen und Chancen für die Banken, die sich durch qualitativ und quantitativ exzellente Datenhaltung ergeben, eruiert werden. Schlussendlich soll untersucht werden, ob eine hohe Datenquantität und -qualität heute schon Treiber für das wirtschaftliche Wachstum und die Profitabilität von Banken sind.

Die Autoren

Die vorliegende Studie wurde von Prof. Dr. Nils Hafner und Sophie Hundertmark geleitet, durchgeführt und geschrieben. Für die Auswertung wurden Experten aus dem Data Scientist Team der Hochschule Luzern beigezogen.

Die Partner der Studie

Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) hat die Studie gemeinsam mit den Partnern BSI (Business Systems Integration AG), Dun & Bradstreet sowie Finnova und msg GillardonBSM durchgeführt.