Variable Darlehen werfen immer wieder fachliche Fragen auf, da die Kalkulations- und Steuerungsmethodik diesem Produkt in mehrfacher Hinsicht nur bedingt gerecht werden kann.
In einem Interview zum Thema „Kalkulation und Steuerung variabler Darlehen“ hat Monika Heiler, Abteilungsleitung MARZIPAN, msg for banking ag, mit Prof. Dr. Konrad Wimmer, Executive Partner Research & Strategische Themen, msg for banking ag, und langjähriger Gutachter, über seine kritische Sicht auf variable Darlehen, juristische Fragestellungen und gangbare Alternativen gesprochen.
Bei Kontokorrentkrediten ist die Kalkulation wesentlich problematischer, weil wir dort keine Laufzeitkomponente haben. Deshalb klammere ich diese Kreditform zunächst einmal aus. Die wirkliche Kritik richtet sich an variable Darlehen mit Laufzeitkomponente. Hier sollte aus fachlicher Sicht auf jeden Fall die Logik Verwendung finden, die transparent ist, nämlich die der Roll-over-Darlehens-Kalkulation. Es würde damit analog zum Festzinsgeschäft vorgegangen.
