Folge 4 – ESG im Risikomanagement
Durch den Klimawandel entstehen neue Risiken, die sich direkt auf das Kreditgeschäft und das nachgelagerte Risikomanagement auswirken. Extreme Wetterereignisse, Veränderungen der Meeresspiegel und andere klimatische Einflüsse können sowohl physische Vermögenswerte als auch wirtschaftliche Aktivitäten beeinträchtigen. Banken müssen diese Risiken nicht nur bei der Kreditvergabe berücksichtigen, sondern auch bei der Hereinnahme von Sicherheiten. Dabei geht es darum, die Auswirkungen von ESG-Risiken auf den Kreditnehmer oder die Sicherheit zu analysieren und mögliche Konsequenzen abzuleiten.
Die neuen Regulierungen umfassen unter anderem die 7. und 8. Novellen der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie die EBA-Guideline „On Loan Origination and Monitoring“. Darüber hinaus müssen Banken auch Gesetze wie die EU-Taxonomie-Verordnung und die Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (SFDR) berücksichtigen. Diese Regulierungen zielen darauf ab, Transparenz zu schaffen und sicherzustellen, dass ESG-Risiken angemessen in den Risikomanagementprozessen berücksichtigt werden.
Im Audiobeitrag erfahren Sie, wie ESG-Risiken konkret in die Prozesse von Banken und Finanzinstituten integriert werden können.
