Abstract
Der vorliegende Artikel zeigt, dass der CSRBB-Spread, also der Kreditspread gemäß MaRisk und EBA-Leilinien, sowohl in der Bewertung von Anleihen eine Rolle spielt als auch in der Bepreisung und Bewertung von Krediten nachzuweisen ist. Diese Frage ist wichtig unter anderem bei der Festlegung, welche Positionen im CSRBB-Risikomanagement einzubeziehen sind.
Der Artikel zeigt zudem, dass die Ansätze zur Bewertung von Anleihen und zur Bepreisung von Krediten auf Basis von Marktspreads zueinander konsistent sind. Er weist auch die Konsistenz nach zwischen dem Ansatz zur Kreditbepreisung auf Basis der klassischen Adressrisikoermittlung und dem Ansatz einer Kreditbepreisung auf Basis von Marktspreads.
Überblick
Die Kreditspreadrisiken im Anlagebuch (CSRBB1) sind mit den CSRBB-Leitlinien der EBA im Jahr 2022 und der 8. MaRisk-Novelle im Jahr 2024 in den Fokus des Bankrisikomanagements gelangt. Im ersten Teil unseres Beitrags zu dieser Thematik haben wir uns mit der Definition und den Komponenten des Kreditspreadrisikos, der Querverbindung zum Liquiditätstransferpreissystem und den aufsichtlichen Anforderungen an den Umfang der einzubeziehenden Geschäfte beschäftigt. Dieser Beitrag vertieft die auftretenden Bewertungsfragen und die Konsequenzen für das Risikomanagement und das Pricing von Krediten.
Nachfolgend werfen wir einen kurzen Blick auf den Kern der Vorgängerartikels2 und geben eine präzisierende Darstellung:
Der Kreditspread nach MaRisk und EBA-Leitlinien, im Folgenden auch CSRBB-Spread genannt, erfasst
- sowohl den Marktkreditspread (Marktpreis des Kreditrisikos), der die von den Marktteilnehmern für eine bestimmte Bonität/Ratingstufe geforderte Kreditrisikoprämie darstellt,
- als auch den Marktliquiditätsspread, der eine Liquiditätsprämie darstellt, die unter anderem von dem Marktangebot und der Marktnachfrage nach Liquidität abhängt.
Der Marktliquiditätsspread ist – das ist eine wichtige Prämisse der folgenden Ausführungen – ratingunabhängig, das heißt, der Preis für Liquidität ist für alle Marktteilnehmer identisch. Etwas anderes gilt für den Marktkreditspread, der gerade vom Rating der Marktteilnehmer abhängt.
Das Marktkreditspreadrisiko und damit der Marktkreditspread müssten nach Abzug des erwarteten Verlusts und der Risikoübernahmeprämie (die sich als Eigenkapitalverzinsung des CreditVaR interpretieren lässt) null sein, wenn die Ratingnote permanent, also täglich, angepasst würde und perfekte Informationen bezüglich der gerateten Unternehmen vorliegen würden. Beides ist in der Realität nicht gegeben. Deshalb führen unter anderem Effekte aus Hidden Information und dem Moral-Hazard-Verhalten zu Marktmisstrauen. Insofern kann man den Marktkreditspread vereinfachend als Misstrauensprämie infolge unvollständiger Informationslage interpretieren.
Zerlegung des CSRBB-Spreads
Man kann für eine beliebige Anleihe al mit der Laufzeit l und der vorgegebenen Ratingnote rAnleihe (z. B. BBB) den CSRBB-Spread csrbb(rAnleihe,l) in den ratingunabhängigen Marktliquiditätsspread mls(l) und in den ratingabhängigen Marktkreditspread mks(rAnleihe,l) zerlegen:
csrbb(rAnleihe,l) = mls(l) + mks(rAnleihe,l)
Für den Marktkreditspread mks(rAnleihe,l) gilt:
mks(rAnleihe,l) + iksEmittent(al) = ev(al) + rüp(al),
wobei iksEmittent(al) den idiosynkratischen Kreditspread des Emittenten bezogen auf die Anleihe al bezeichnet, ev(al) den erwarteten Verlust und rüp(al)3 die Risikoübernahmeprämie für die Anleihe. Alle genannten Komponenten stellen Spreads im Sinne von Aufschlägen auf eine Renditekurve dar. Beide Seiten der Gleichung bilden das Adressrisiko der Anleihe ab.4
Der Marktkreditspread zu einer vorgegebenen Ratingnote rAnleihe und einer Laufzeit l kann als gewichteter mittlerer Kreditspread (einschließlich der idiosynkratischen Komponente) eines Benchmarkportfolios von Anleihen ali (mit i = 1, …, m) der Laufzeit l interpretiert werden. Bei Summation über alle Anleihen ali des Benchmarkportfolios gilt dann die Gleichung:
Bei Summation über das Benchmarkportfolio ist das gewichtete Mittel des idiosynkratischen Kreditspreads iksEmittent(ali) also gleich 0.
mks(rAnleihe,l) + iksEmittent(al) entspricht im Wesentlichen5 dem Credit-Default-Swap-Spread (CDS-Spread) der Anleihe al: „Die fundamentale Bedeutung des CDS-Spreads liegt darin, dass er ein Maß für das Kreditrisiko eines Schuldners darstellt, das im Gegensatz zum Credit Spread eines Corporate Bonds nicht durch etwaige Liquiditätseinflüsse (…) oder Steuereffekte (…) verunreinigt ist.“6
Der Marktkreditspread kann also alternativ als der gewichtete Durchschnitt der CDS-Spreads eines Benchmarkportfolios von gleich gerateten Anleihen gleicher Laufzeit berechnet werden. Um im Fall eines vorliegenden Durchschnitts-CDS-Spreads zum CSRBB-Spread zu gelangen, muss der Marktliquiditätsspread addiert werden, der ratingunabhängig ist. Alternativ kann der Marktliquiditätsspread berechnet werden, wenn der CSRBB-Spread und der Durchschnitts-CDS-Spread bekannt sind.7
Überträgt man die Bewertung vom Anleihenmarkt auf das Kreditbuch, so ist dort zwischen den extern und den bankintern gerateten Unternehmen zu unterscheiden. Liegt nur ein bankinternes Rating vor, so kann ein Mapping auf das externe Rating vorgenommen werden.
CSRBB-Spread in der Bewertung von Anleihen und Krediten
Im Folgenden betrachten wir die Bewertung von Anleihen und Krediten unter Berücksichtigung des CSRBB-Spreads.
Anleihebewertung
Angenommen, eine Bank (oder allgemeiner ein Investor) möchte eine Anleihe al mit Laufzeit l kaufen, die extern mit einem Rating rAnleihe geratet ist. Der Preis, also der durch die Marktbewertung vorgegebene Marktwert der Anleihe Marktwert(al), hängt offensichtlich vom CSRBB-Spread aller rAnleihe-gerateten Anleihen der Laufzeit l ab, der nach der obigen Analyse marktbezogen bestimmbar ist.
Es bezeichne cf(al,t) den Cashflow der Anleihe al zu den Zeitpunkten t=1, …, n und e(al) die Marktrendite der Anleihe. csEmittent(al) bezeichne den Kreditspread, den der Markt für die Anleihe des Emittenten als Aufschlag auf die risikolose Rendite erisikolos(l) zahlt.
e(al) kann zerlegt werden in den Teil, der auf dem CSRBB-Spread für Rating rAnleihe beruht, und in die idiosynkratische Komponente iksEmittent(al), der vom Emittenten der Anleihe und dem konkreten Papier (insbesondere vom Rating des Emittenten bzw. der Anleihe) abhängt:
| e(al) | = erisikolos(l) + csEmittent(al) |
| = erisikolos(l) + csrbb(rAnleihe,l) + iksEmittent(al) | |
| = erisikolos(l) + mls(l) + mks(rAnleihe,l) + iksEmittent(al) |
Die Rendite e(al) ist unabhängig vom Rating der erwerbenden Bank. Ebenso ist es irrelevant, wie die Bank den Kauf finanziert.
Da Marktwert(al) durch die Marktbewertung gegeben ist, kann e(al) berechnet werden. Da auch erisikolos(l) und csrbb(rAnleihe,l) vom Markt vorgegeben sind, lässt sich iksEmittent(al) ebenfalls bestimmen.
Natürlich kann auch umgekehrt von der Rendite e(al) auf den Kurswert der Anleihe geschlossen werden.
Es bleibt festzuhalten, dass sich das Rating der Bank, die die Anleihe kauft, natürlich nicht auf den Anleihekurs auswirkt – der Erwerber zahlt eben den Marktpreis, und er kann nicht über den Kurs verhandeln.
CSRBB-Risiko
Die betrachtete Anleihe hat in diesem Beispiel also ein CSRBB-Risiko von 2,24 %.
Kreditbepreisung und -bewertung
Betrachten wir jetzt eine Bank, die einen unbesicherten Festzinskredit k mit Laufzeit l an den extern mit Rating rKunde und intern beispielsweise mit einer Bonitätsstufe b8 gerateten Firmenkunden ausreicht, der auch die eben diskutierte Anleihe emittiert hat.
Im ersten Schritt erfolgt die Kreditbepreisung auf Basis der klassischen Adressrisikoermittlung anhand des bankinternen Ratings.
Der Effektivzins e(k), den der Firmenkunde zu zahlen hat, setzt sich üblicherweise zusammen aus der risikolosen Marktrendite erisikolos, dem erwarteten Verlust ev(k), der Risikoübernahmeprämie rüp(k), dem Refinanzierungskostenaufschlag der Bank in Höhe des eigenen Kreditspreads csBank(k) bezogen auf den Kredit k und einer Restgröße „rest(k)“, die weitere Kostenkomponenten und den Gewinnanspruch der Bank beinhaltet. Alle genannten Größen werden als Renditeaufschläge auf den Effektivzins betrachtet.
e(k) = erisikolos(l) + ev(k) + rüp(k) + csBank(k) + rest(k)
Wenn die Bank den Kredit in dieser Weise bepreist, dann kann sie sich strukturkongruent zu erisikolos(l) + csBank(k)9 unbesichert refinanzieren und damit das Zins- und Refinanzierungskostenrisiko ausschließen. Der Aufschlag „ev(k) + rüp(k)“ dient dazu, das Adressrisiko (z. B. über eine Rückstellung und den EK-Verzinsungsanspruch) zu versichern. Die Restgröße „rest(k)“ nutzt die Bank, um weitere Kostenkomponenten und ihren Gewinnanspruch abzudecken.
Die Risikoübernahmeprämie rüp(k) benötigt das am Einzelkredit gebundene ökonomische Kapital, das heißt den unerwarteten Verlust des Kredits k. Dieser kann individuell über das verwendete Kreditrisikomodell oder – wie häufig praxisüblich – aus der Relation unerwarteter Verlust zu erwartetem Verlust, die auf jeden Kredit übertragen wird, abgeleitet werden. Benötigt werden dann nur die Relation und der erwartete Verlust. Die Höhe von rüp hängt folglich von der konkreten Kreditportfoliozusammensetzung der Bank ab. Die Risikoübernahmeprämien der einzelnen Institute werden sich also unterscheiden. Auch setzen die Institute unterschiedlich hohe Eigenkapitalkosten an.
Hier sei angenommen, dass rüp(k) eine marktgerechte Risikoübernahmeprämie darstellt, die vom Kreditgeber unabhängig ist. Die beschriebenen institutsspezifischen Unterschiede werden dann wie auch andere Kostenkomponenten in der Restgröße „rest(k)“ abgebildet.
Im Folgenden bezeichne rBank das Rating der Bank. Der Kreditspread csBank(k) der Bank lässt sich wieder zerlegen in den ratingunabhängigen Liquiditätsspread mls, den ratingabhängigen Marktkreditspread mks und den idiosynkratischen Kreditspread iks, der von der Bank (insbesondere ihrem Rating) und gegebenenfalls auch vom konkreten zu refinanzierenden Papier abhängt. Damit gilt:
csBank(k) = mls(l) + mks(rBank,l) + iksBank(k)
Analog lässt sich auch der Kreditspread des Kunden bezogen auf den betrachteten Kredit darstellen:
csKunde(k) = mls(l) + mks(rKunde,l) + iksKunde(k)
Die Größe „ev(k) + rüp(k)“ entspricht für den Kunden und den ausgereichten Kredit genau der Summe aus marktweitem und idiosynkratischem Kreditspread:
ev(k) + rüp(k) = mks(rKunde,l) + iksKunde(k)
In der Größe iksKunde(k) steckt also die Abweichung des Terms „ev(k) + rüp(k)“ von der Benchmarkgröße mks(rKunde,l).
Damit ergibt sich:
| e(k) | = erisikolos(l) + ev(k) + rüp(k) + csBank(k) + rest(k) |
| = erisikolos(l) + mks(rKunde,l) + iksKunde(k) + mls(l) + mks(rBank,l) + iksBank(k) + rest(k) | |
| = erisikolos(l) + csKunde(k) + rest(k) + mks(rBank,l) + iksBank(k) |
Der Effektivzins e(k), den der Firmenkunde zu zahlen hat, lässt sich also auch mithilfe seines Kreditspreads ausdrücken. Wir erhalten eine Kreditbepreisung auf Basis von Kreditspreads.
Diese Analyse ist nun zu ergänzen:
- Der Kreditzins der Bank für einen Kredit k an einen intern gerateten Firmenkunden setzt sich wie gezeigt im Wesentlichen zusammen aus der risikolosen Rendite erisikolos(l), dem Kreditspread csBank(k) der Bank, dem erwarteten Verlust ev(k) und der Risikoübernahmeprämie rüp(k). Damit tritt das in der Literatur diskutierte Doppelverrechnungsproblem auf, sofern die Ratingagenturen das von der Bank übernommene Adressrisiko in Form von ev und rüp bereits in der Ratingnote eingepreist haben, die wiederum den eigenen Kreditspread der Bank mitbestimmt.10 Berücksichtigt die Ratingagentur nicht, dass die Bank bei sämtlichen Krediten ev und rüp in die Kreditkondition einpreist, so ist csBank überhöht. Der Bankkunde zahlt dann einerseits für das im Kreditspread des Instituts eingepreiste Adressrisiko und außerdem in Form von ev(k) und rüp(k). Von dieser Fragestellung wird nachfolgend abstrahiert, das heißt die Doppelverrechnung ausgeschlossen. Das MaRisk-konforme Bepreisungsverhalten der Bank reduziert somit den bankbezogenen Kreditspread deutlich, was c. p. in einem sehr guten Rating der Bank widerspiegelt.
- Die oben herangezogenen Informationen können nur zum Teil am Markt beobachtet werden:
e(al) = erisikolos(l) + csrbb(rAnleihe,l) + iksEmittent(al) setzt voraus, dass der Firmenkunde extern geratet ist und eine Anleihe emittiert hat. Ist dies nicht der Fall, kann nur csrbb(rAnleihe,l) verwendet werden.
Ähnliches gilt für den Kreditspread der Bank: mks(rBank,l) liegt vor, iksBank(k) hängt von der Refinanzierung des Kredits durch die Bank ab.
Der Kreditzins einer anderen Bank weicht c. p. von den Konditionen der Beispielbank ab, wenn die Refinanzierungskonditionen der beiden Banken voneinander abweichen, was realistischerweise der Fall sein wird.
Angenommen, der idiosynkratische Refinanzierungsaufschlag einer Bank A liegt um 0,1 % unter dem Aufschlag der Konkurrenzbank B. Unter dieser Voraussetzung könnte A einen niedrigeren Kreditzins bei gleicher Marge anbieten als B oder in Annäherung an die B-Kondition die Marge ausweiten.
Nunmehr lässt sich zusammenfassend die Konsistenz zwischen den beiden Kreditbewertungsalternativen herstellen. Angenommen wird dabei, dass für die Restgröße gilt: rest(k) = 0.
Natürlich lässt sich die oben exemplarisch dargestellte CSRBB-Risikobewertung für Anleihen mit diesen Überlegungen zur Kreditbewertung nunmehr analog auf eine CSRBB-Risikobewertung für Kredite übertragen.
Konsistenz zwischen Anleihe- und Kreditbewertung
Auf den ersten Blick scheinen die Ergebnisse der kreditspreadbasierten Bewertung für Anleihen und Kredite inkonsistent zu sein.
Für Anleihen gilt:
e(al) = erisikolos(l) + csEmittent(al)
Für Kredite gilt:
e(k) = erisikolos(l) + csKunde(k) + rest(k) + mks(rBank,l) + iksBank(k)
Bei genauerer Betrachtung ergibt sich Folgendes: Die Größe rest(k) beinhaltet weitere Kostenkomponenten und den Gewinnanspruch der Bank. Solche idiosynkratischen Bestandteile lassen sich bei marktbewerteten Produkten nicht einpreisen. In e(al) sind nur marktweite Kostenkomponenten enthalten.
Der Term „mks(rBank,l) + iksBank(k)” bildet den bonitätsbezogenen Aufschlag der Bank für die Refinanzierung des Kredits ab. iksBank(k) ist unter der Annahme einer unbesicherten Refinanzierung größer, als wenn die Bank eine besicherte Refinanzierung beispielsweise über eine Pfandbriefemission nutzt oder Firmenkredite per MACCS11 bei der Bundesbank als Sicherheiten hinterlegt. Durch eine besicherte Refinanzierung reduziert sich der Term „mks(rBank,l) + iksBank(k)”, indem iksBank(k) negativ wird.
Eine Anleihe lässt sich über eine besicherte Refinanzierung durch die Bundesbank hinaus vielseitig durch Repo- Geschäfte mit anderen Kontrahenten besichert refinanzieren. Auf diese Weise kann das Treasury einer Bank die Refinanzierungskosten bis auf einen Haircut, der auf den Marktwert der Anleihe gerechnet wird, auf die Größe „erisikolos(l) + mls(l)“ reduzieren. Der Haircut einer Anleihe ist als marktweit einheitliche Größe in dem idiosynkratischen Kreditspread der Anleihe enthalten.
Mit diesen Überlegungen reduziert sich bezogen auf eine Anleihe al der oben für Kredite hergeleitete Term12:
e(al) = erisikolos(l) + csEmittent(al) + rest(al) + mks(rBank,l) + iksBank(al) = erisikolos(l) + csEmittent(al)
Die im vorliegenden Artikel dargestellte auf Kreditspreads basierende Bewertung liefert also für Anleihen und Kredite konsistente Ergebnisse.
Fazit
Die vorstehende Analyse macht deutlich, dass der CSRBB-Spread als Bestandteil der Bepreisung und Bewertung isoliert werden kann. Es zeigt sich, dass er nicht nur in der Marktpreisbildung von Anleihen zu beobachten ist, sondern dass er in konsistenter Weise auch als Bestandteil der Kreditbepreisung und -bewertung zu finden ist.
Im Umkehrschluss wirkt sich eine Veränderung des CSRBB-Spreads auf die Konditionierung und Bewertung der Kredite aus. Es ist damit empfehlenswert, auch das Kreditgeschäft in den Umfang der betrachteten Positionen des CSRBB-Risikomanagements sowohl in ökonomisch-barwertiger als auch in periodisch-ertragsorientierter Perspektive aufzunehmen.
